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Forschung
20.01.2021
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Energiewende

Neues Pro­jekt er­forscht lo­kal pro­duzier­bare Solar­mo­du­le

Für die deutsche Industrie ist die Energiewende Herausforderung und Chance zugleich. Als Energieverbraucher ist sie massiv betroffen, als Anbieter von Effizienztechnologien hat sie aber auch große Potenziale für die Steigerung von Umsätzen und die Sicherung von Arbeitsplätzen. Aus diesem Grund gilt es, die Fügetechnik bei den Forschungsaktivitäten zur Energiewende zu platzieren und die Möglichkeiten für kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) in diesem Bereich auszuloten. Dabei werden die KMU von der DVS Forschung unterstützt.

Laut Angaben des Statistischen Bundesamtes hat die deutsche Industrie im Jahr 2019 mehr als 3.800 Petajoule Energie verbraucht. Dabei wurde der Großteil energetisch eingesetzt, also zum Beispiel für die Strom- und Wärmeerzeugung. Wichtigste Energieträger in der Industrie waren und sind Erdgas (31 %), Strom (22 %), Mineralöle und Mineralölprodukte (16 %) sowie Kohle (15 %).

Diese Zahlen zeigen: Als Energieverbraucher ist die deutsche Industrie massiv betroffen. Gleichzeitig hat sie aber auch das Potenzial mit der Entwicklung und dem Ausbau von Effizienztechnologien dafür zu sorgen, dass die Wirtschaft in diesen Bereichen wächst und Arbeitsplätze gesichert werden.

Ein Forschungsprojekt, das im Rahmen der Ausschreibung „Leittechnologien für die Energiewende“ soeben bewilligt wurde, ist ein gutes Beispiel dafür:
„PeroTec-Produktionstechnik – lokal wirtschaftlich produzierbare Solarmodule für die Energiewende“

Projektlaufzeit: 01.10.2020 bis 31.03.2023
Forschungseinrichtungen: Fraunhofer-Institut für Werkstoffmechanik IWM und Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE.
Die Förderung erfolgt über die Industrielle Gemeinschaftsforschung (IGF) aus Mitteln des Energie- und Klimafonds durch das Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi).

Ansprechpartner:
Dipl.-Ing. Jens Jerzembeck
+49 211 1591-173
jens.jerzembeck@dvs-hg.de