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DVS Group
07.10.2021
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Porträt

Dipl.-Ing. Andreas Dein­böck erhält Best Pa­per Award der Ka­tego­rie C des IIW

„Das Schweißen fasziniert mich von allen Fügetechniken am meisten“, so Dipl.-Ing. Andreas Deinböck. Er ist der Jüngste der diesjährigen IIW-Award-Preisträger und wurde mit dem „Welding in the World Best Paper Award for year 2020 in Category C“ des International Institute of Welding (IIW) ausgezeichnet. „Obwohl sich mit dem Schweißen bereits Generationen von Ingenieuren und Wissenschaftlern beschäftigt haben, lassen sich immer noch Ansätze zur Verbesserung der Berechnungsverfahren finden“, erklärt Deinböck begeistert.

Dipl.-Ing. Andreas Deinböck studierte Maschinenbau an der Technischen Universität Clausthal. Nach dem Abschluss als Diplomingenieur im Jahr 2016 wurde er wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Maschinelle Anlagentechnik und Betriebsfestigkeit (IMAB) der Technischen Universität Clausthal in der Abteilung Betriebsfestigkeit und Systemverhalten. Dort beschäftigt er sich im Rahmen seiner Dissertation mit der analytischen Lebensdauerbewertung von geschweißten Bauteilen mit dem Fokus auf Größeneinflüsse.

Die Auszeichnung mit dem IIW-Award sei eine große Überraschung für ihn gewesen, berichtet Deinböck. Gleichzeitig sei es aber auch eine Bestätigung dafür, dass die Ergebnisse seiner Forschungsarbeit international wahrgenommen würden.

Im DVS engagiert Deinböck sich im Fachausschuss 9 „Konstruktion & Festigkeit“ der Forschungsvereinigung Schweißen und verwandte Verfahren e. V. des DVS, kurz: DVS Forschung. „Hier erlebe ich eine erstklassige Zusammenarbeit“, sagt er. „Dies gilt insbesondere für die Mitglieder des Fachausschusses 9. Dieses Team hat das Forschungsprojekt zu meinem Beitrag betreut. Bei den Sitzungen und den Gesprächen vor- und nachher fand immer ein guter Austausch auf fachlicher Ebene statt, der meine Arbeit inhaltlich bereichert hat.“

Dipl.-Ing. Andreas Deinböck wird mit dem „World Best Paper Award for year 2020 in Category C“ des International Institute of Welding (IIW) für die Arbeit „Increased accuracy of calculated fatigue resistance of welds through consideration of the statistical size effect within the notch stress concept“ ausgezeichnet. Er ist einer von vier deutschen Ingenieuren, die sich in diesem Jahr über einen IIW-Award freuen können. Der Heinz Sossenheimer Software Innovation Award, den der DVS darüber hinaus ausgelobt hat, erhalten Feng Zhili und sein Team vom Oak Ridge National Laboratory/USA.