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Quelle: Bundesregierung / Guido Bergmann
DVS Group
22.04.2026
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Auszeichnung für DVS-Mitglied

Dipl.-Ing. Mar­tin Hur­tienne er­hält Bundes­verdienst­kreuz

Für sein unternehmerisches und ehrenamtliches Engagement hat Dipl.-Ing. Martin Hurtienne eine der höchsten Auszeichnungen der Bundesrepublik Deutschland erhalten: Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier zeichnete das DVS-Mitglied am 16. April 2026 in Stralsund mit dem Bundesverdienstkreuz aus.

Das deutsche Staatsoberhaupt würdigte Martin Hurtienne für sein vorbildliches Handeln als Unternehmer, das weit über sein berufliches Wirken hinauswirke. Als Bauunternehmer trage Hurtienne dazu bei, dass Ikonen der Architektur wie die Neue Nationalgalerie in Berlin erhalten blieben oder neue Landmarken wie das Ozeaneum in Stralsund entstehen. Ein weiterer Grund für die Auszeichnung ist sein Engagement auf der Insel Rügen. Da Martin Hurtienne seiner Heimat zutiefst verbunden ist, setzt er sich für das architektonisches Erbe und Kulturleben der Insel ein. Dass Denkmäler auf Rügen erhalten und wiederhergestellt werden, sei maßgeblich seiner Arbeit zu verdanken. Zu den Orten seiner Tätigkeit gehören die Preußensäulen, die historische Schmiede in Lauterbach und das alte Feuerwehrhaus in Kasnevitz, das zu einer pulsierenden Begegnungsstätte umgebaut wurde. Auch den berühmten Skywalk auf der Insel Rügen hat der Ingenieur mit seinem Team entwickelt und gebaut. Der ellipsenfömige Rundweg ermöglicht einen beeindruckenden Blick auf den Königstuhl der Insel.

Der Bundespräsident zeichnete insgesamt sechs Frauen und vier Männer aus Vorpommern aus. Die Geehrten setzen sich für die Bewahrung der Meere und für den Naturschutz ein, sie fördern die Wissenschaften und das Kulturleben, leisten herausragende Kinder- und Jugendarbeit und stärken mit ihrem Engagement den Zusammenhalt in der Gesellschaft. „Was Sie tun, ist für die Demokratie in unserem Land nicht einfach nur Beiwerk, sondern es stärkt den inneren Kern der Demokratie“, würdigte Frank-Walter Steinmeier das Engagement der Ausgezeichneten.

Die Ordensverleihung fand während der „Ortszeit Stralsund“ statt, der 18. Reise des Bundespräsidenten in der Reihe „Ortszeit Deutschland“. Frank-Walter Steinmeier verlegt dabei seinen Amtssitz für drei Tage in verschiedene Regionen Deutschlands, um dort mit Menschen in einen direkten Austausch zu kommen.