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Predictive Maintenance

vorausschauende Wartung zur Minimierung von Stillständen; datenbasierte Modelle für bessere Planbarkeit und längere Lebensdauer

Aus- und Weiterbildung

Einsatz von Augmented Reality und Virtual Reality zur Schulung; Echtzeit-Anleitungen; digitale Kompetenz als zentrale Qualifikation; kontinuierliches Lernen erforderlich

Treiber der Digitalisierung

Effizienzdruck, technologische Fortschritte, regulatorische Anforderungen; Bedarf an dokumentierten Prozessen und digitalen Nachweisen

Investitionskosten

relativ hohe Einstiegskosten, besonders für kleine und mittlere Unternehmen; Return on Investment (ROI) entscheidend für Investitionsentscheidung; Software, Schulung und Hardware als Hauptkostentreiber; unterschiedliche Amortisationszeiträume

Komplexität & Integration

Heterogenität, fehlende Schnittstellen, proprietäre Systeme; Bedarf an offenen Standards; große Herausforderungen bei der Vernetzung unterschiedlicher Herstellerlösungen

Kompetenz & Qualifikation

oftmals geringe digitale Vorkenntnisse bei den Mitarbeitenden; hoher Schulungsbedarf; vielfältige Ansätze zum Know-how-Transfer; Akzeptanzprobleme bei Mitarbeitenden durch abstrakte Themen, Skepsis und Sorge vor Überwachung

 

ROBOTER 2027: Die Fachtagung des DVS

Seit vielen Jahren veranstaltet der DVS die Fachtagung zu den Themen Robotik, Automatisierung, Digitalisierung und Künstliche Intelligenz zur Füge-, Trenn- und Beschichtungstechnik. 

Die thematischen Schwerpunkte der nächsten DVS-Fachtagung ROBOTER 2027 sind:

  • Wirtschaftlichkeit und Qualitätssicherung
  • Berichte aus der Praxis
  • Digitalisierung und Künstliche Intelligenz (KI)
  • Programmierung

     

Save the date

Am besten jetzt bereits den Termin vormerken und in Kürze mehr erfahren:

16. und 17. Februar 2027

 

Alle DVS-Events im Überblick

Alle regionalen DVS-Events im Überblick

Interview mit Jan Pitzer „Wer sich gut vernetzt, der findet"

Einer der Autoren des oben erwähnten Artikels aus der SCHWEISSEN UND SCHNEIDEN, Ausgabe 12/2025, ist Jan Pitzer. Er engagiert sich seit mehr als 15 Jahren im DVS – und ebenso lange begleitet er als Experte die Entwicklung der Branche. Heute unterstützt er als selbstständiger Dienstleister insbesondere kleine und mittlere schweißtechnische Betriebe bei der Prozessoptimierung, Automatisierung und Digitalisierung. Außerdem ist er Mitglied der DVS-Arbeitsgruppe „Digitalisierung und Industrie 4.0 in der Schweißtechnik“.

Hier gibt er Einblicke in die Förderlandschaft und die Möglichkeiten, die zum Beispiel die DVS-Bezirksverbände Unternehmen der Fügetechnik bieten.

Fördermöglichkeiten im Blick behalten

Als Berater von schweißtechnischen Betrieben in Technologie- und Digitalisierungsfragen ist es wichtig, den Überblick zu behalten. Auch was die Förderprogramme angeht, denn die Förderlandschaft in Deutschland ist sehr komplex. Pitzer empfiehlt deshalb ein strukturiertes Vorgehen und regelmäßige Informationsrecherche. „Es gibt Programme der EU, des Bundes und zahlreiche regionale Förderungen. Deshalb lohnt es sich, strukturiert vorzugehen und regelmäßig aktuelle Informationen einzuholen. Ein klassischer erster Anlaufpunkt sind die Webseiten der KfW. Dort finden sich in diesem Jahr zwei neue, große Förderprogramme für Digitalisierungsprojekte. Die Informationen sind gut aufbereitet und bieten Unternehmen eine solide Orientierung“, sagt er.

Von Best Practices und Netzwerken profitieren

Neben offiziellen Stellen wie der KfW, der Bundesnetzagentur oder digitalen Förderdatenbanken rät Pitzer Unternehmen, gezielt den Blick über den Tellerrand zu werfen: Best-Practice-Beispiele, Erfahrungsberichte anderer Betriebe – und nicht zuletzt moderne Recherchetools wie Suchmaschinen oder Sprachmodelle – bieten wertvolle Hinweise und Orientierung.

Eine besondere Rolle können dabei die DVS-Bezirksverbände (BV) übernehmen. Diese bieten regionalen Raum für Austausch, Erfahrungsberichte und praxisorientierte Einblicke. „Gerade dort findet man Menschen, die Digitalisierungsprojekte bereits umgesetzt haben und bereit sind, ihre Erfahrungen zu teilen“, sagt Pitzer, „Wer sich gut vernetzt, der findet auch Lösungswege.“

Die Bedeutung des DVS-Netzwerks

Mit mehr als 60 Bezirksverbänden bildet der DVS eine starke Struktur für Wissensaustausch zwischen Industrie, Wissenschaft und Anwendern. Vorträge, Diskussionen und Exkursionen ermöglichen es, Trends und erfolgreiche Digitalisierungsbeispiele zu erleben – oft aus erster Hand.

Das vollständige Interview mit Jan Pitzer lesen Sie im DVS MAGAZIN EINS|26, das im Mai 2026 erscheint.

Jan Pitzer
DVS-Arbeitsgruppe „Digitalisierung und Industrie 4.0 in der Schweißtechnik“

„Ein Netzwerk ist keine Einbahnstraße. Wer Kontakte möchte, sollte auch etwas einbringen. Erfolgsgeschichten entstehen dort, wo Menschen ihr Wissen teilen – und genau diese Offenheit braucht die Digitalisierung.“

Schritt für Schritt: Förderprogramme für Digitalisierungsprojekte richtig nutzen

Jedes Unternehmen ist individuell. Seine Herangehensweisen und Wünsche an Fördermöglichkeiten ebenso. Deshalb hier ein paar wenige Tipps, die Sie nicht außer Acht lassen sollten, wenn Sie darüber nachdenken, Ihr Projekt zur Digitalisierung Ihres Unternehmens fördern zu lassen:

  • Umfassend informieren 

Das DVS-Netzwerk bietet eine Vielzahl von Möglichkeiten, sich zu informieren. Ob in den DVS-Bezirksverbänden, in den DVS-anerkannten Bildungsstätten, bei den DVS Events, in den DVS-Fachmedien (wie DER PRAKTIKER, SCHWEISSEN UND SCHNEIDEN, HOME OF WELDING etc.) oder bei den DVS-Beteiligungsgesellschaften – sie alle halten vielfältige Informations- und Weiterbildungsangebote bereit.

  • Frühzeitig planen

Definieren Sie klar, welche Prozesse digitalisiert werden sollen. Eine saubere Ausgangsanalyse erleichtert die Auswahl passender Förderprogramme und spart später Zeit.
 

  • Digitale Antragstellung vorbereiten

Die meisten Förderprogramme laufen über Onlineportale. Sorgfalt bei der Dateneingabe, technische Vorbereitung und vollständige Unterlagen sind entscheidend.
 

  • Eigenanteil & Nachweise einplanen

Viele Programme erfordern einen finanziellen Eigenanteil sowie regelmäßige Fortschrittsberichte. Kalkulieren Sie diese Anforderungen im Budget und im Projektablauf ein.
 

  • Kooperationen nutzen

Gemeinsame Vorhaben mit anderen KMU oder Forschungseinrichtungen steigern die Chancen auf Förderung – und schaffen zusätzliche Innovationsimpulse.

Einladung zum Wissens- und Erfahrungsaustausch

Sie haben in Ihrem fügetechnischen Betrieb soeben eine ganze Fertigungskette digitalisiert? Oder kennen sich mit der konkreten Umsetzung von Digitalisierungsprojekten in Unternehmen aus? Wissen, wie es funktioniert und was es zu beachten gilt? Dann sind Sie bei der DVS-Arbeitsgruppe „Digitalisierung und Industrie 4.0 in der Schweißtechnik“ richtig. Denn: Die Digitalisierung in der Schweißtechnik eröffnet zahlreiche Chancen, stellt Unternehmen jedoch auch vor komplexe Herausforderungen  – insbesondere kleine und mittlere Betriebe. Um den Wissenstransfer zu fördern und praxisnahe Lösungen zu diskutieren, lädt der DVS interessierte Unternehmen zu einem offenen Erfahrungsaustausch ein.

Ziel ist es, gemeinsam den Stand der Technik zu beleuchten, beispielhafte Projekte vorzustellen und Wege aufzuzeigen, wie Digitalisierung in der Schweißtechnik effizient und wirtschaftlich umgesetzt werden kann. Unternehmen, die ihre Erfahrungen teilen oder sich über aktuelle Entwicklungen informieren möchten, sind herzlich eingeladen, sich zu beteiligen.

Digitalisierung und Industrie 4.0 in der Schweißtechnik

Ihr Kontakt im DVS

Ihr Ansprechpartner:
Dipl.-Ing. Jens Jerzembeck