Die im vergangenen Jahr gegründete DVS-Arbeitsgruppe (AG) V 11.3 „Metall-Ultraschallschweißen“ erarbeitet aktuell drei DVS-Merkblätter und nimmt dabei die Prozessbeschreibung, Einflussgrößen auf die Qualität sowie das Bauteildesign in den Fokus.
Konkret geht es bei den DVS-Merkblättern, die derzeit erarbeitet werden, um folgende Themen:
Mit der Erarbeitung der drei neuen Merkblätter leistet die DVS-Arbeitsgruppe einen wichtigen Beitrag zur Weiterentwicklung des DVS-Regelwerks. Dieses sorgt dafür, dass Verfahren wie das Metall-Ultraschallschweißen auf einer verlässlichen, einheitlichen und technisch fundierten Grundlage angewendet werden können. Das DVS-Regelwerk schafft Orientierung für Anwender aus Industrie und Forschung, unterstützt die Qualitätssicherung und erleichtert den Wissenstransfer in eine zunehmend komplexer werdende Fügetechnik-Landschaft. Einheitliche Standards helfen außerdem dabei, innovative Verfahren sicher zu bewerten und in industrielle Prozesse zu integrieren.
Das Metall-Ultraschallschweißen findet zum Beispiel Anwendung in der Automobiltechnik, Halbleiterindustrie sowie in der Elektro- und Informationstechnik, um Sondermetalle zu fügen. Es bietet eine Reihe von Vorteilen, die es zu einem alternativen und innovativen Fügeverfahren in den genannten Branchen macht. Dazu zählen:
Die DVS-Arbeitsgruppe wurde im Mai 2025 gegründet. Interessierte sind herzlich zur Mitarbeit eingeladen.
Dr.-Ing. Christoph Heering
christoph.heering@dvs-home.de
0211-1591-174